Regulär

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten einer Psychotherapie . Es gibt zwei Einschränkungen:

  • Sie dürfen innerhalb der letzten zwei Jahre keine Psychotherapie auf Kosten der Krankenversicherung durchgeführt haben.
  • Die Therapieform muss einem kassenzugelassenen Verfahren entsprechen. Kassenzugelassene Verfahren sind: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Psychoanalyse.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bis zu fünf probatorische Sitzungen in jedem Fall. Während der probatorischen Sitzungen muss die Kostenübernahme für die folgenden Therapiesitzungen bei der Krankenkasse in Form eines Gutachtens durch die Therapeutin beantragt werden. Dieses wird dann wiederum von einem externen Gutachter geprüft. Erst nach Genehmigung durch den externen Gutachter können die Therapiesitzungen fortgeführt werden. Hier ergibt sich eine Therapiepause, die je nach Bearbeitungsdauer durch den Gutachter bis zu acht Wochen betragen kann.